Das Gehirn als Zielorgan von natürlichem Progesteron (Gelbkörperhormon)

Bioidentisches Progesteron beeinflusst als gehirnaktives Hormon direkt und durch seine natürlichen Abbauprodukte viele Gehirnfunktionen.

Mit den Wechseljahren nehmen Schlafstörungen deutlich zu: Über 80% der Frauen mit starken Hitzewallungen klagen über eine verminderte Schlafqualität, über 40 % erfüllen die Kriterien einer Schlaflosigkeit. Die hormonelle Umstellung in der Perimenopause schon ab 45 Lebensjahren kann ursächlich für Schlafprobleme sein.

Ein-und Durchschlafprobleme entstehen durch

  • Stress und Umweltfaktoren
  • Alterungsprozesse: der abendliche Kortisolabfall (Stresshormon) beginnt später und endet früher
  • Die nächtliche Melatoninausschüttung (Schlafhormon) nimmt ab
  • Die verminderte Produktion von Wachstumshormon verringert die Tiefschlafphasen

Mit naturidentischem Progesteron lassen sich einige dieser Hormone positiv beeinflussen und damit die Schlafqualität deutlich verbessern:

  • Die Einschlafzeit verkürzt sich
  • Die Durchschlafzeit wird erhöht
  • Die Traumphasen ( sog. REM-Phasen) nehmen zu
  • Die Gedächtnisleistungen für den nächsten Tag werden damit verbessert

Die schlaffördernde Wirkung des Progesterons wird seinen natürlichen Abbauprodukten wie Pregnanolon und Allopregnanolon zugeschrieben. Diese natürlichen Abbauprodukte des Progesterons können nur aus natürlichem Progesteron gebildet werden, nicht aber aus synthetischen Gelbkörperhormonen.

In wissenschaftlichen Studien in der Notfallmedizin werden aktuell die Gehirnschutzfunktionen des Progesterons und seiner Abbauprodukte geprüft:

Erste klinische Daten mit 2300 Patienten deuten auf einen Überlebensvorteil und einen besseren Erhalt der Gehirnfunktionen für die Akuttherapie mit Progesteron bei Schädel-Hirn-Verletzungen hin.

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